Wie man seine eigenen Schlankheits-Gene in Schwung bringt

Sogenannte FTO-Gene in unseren Zellkernen entscheiden darüber, ob wir dick oder schlank sind. Sie reagieren auf das, was wir essen oder trinken. Nach dem Verzehr von fettem Fleisch, Wurst, hellen Mehlprodukten oder Süßigkeiten stimulieren sie den Einbau von Triglyzeriden in Speckpolster. Hingegen drehen Obst, Gemüse und Vollkornprodukte den genetischen Fettschalter auf “schlank”. Klaus Oberbeil klärt auf.
Fett rein oder raus? Mit der Nahrung können wir auf ganz einfache Weise unsere Schlankheits-Gene wecken und Schwabbelpfunde abschmelzen.

Expertenmeinung auf den Stoffwechsel

Interessant, was Wissenschaftler herausgefunden haben: Meistens machen nicht die Hauptmahlzeiten dick, sondern ungesunde Snacks: Salami-Sandwich, Pizza-Scheiben, Curry-Wurst, Cookies, Pralinen und auch süße Getränke. Sie bauen in unserem Körper eine “Einbahnstraße Fett” auf, aus dem Darm übers Blut und direkt in die Speckpolster hinein. Stoffwechselexpertin Dr. Greta Fishkin von der Tufts University in Boston (US-Staat Massachusetts): “Zusätzlich synthetisiert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin, das Triglyzeride beschleunigt in Fettzellen an Bauch, Hüften, Po und Oberschenkeln transportiert.”

Viele Menschen verzichten auf das Mittagessen, um schlank zu werden oder zu bleiben, futtern dafür aber dick machende Zwischenmahlzeiten. In Deutschland ist inzwischen nahezu die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig, 15 Prozent sogar fettleibig. Betroffen sind vor allem Frauen, deren Lipogenese (Fetteinbau) aktiver ist als jene von Männern. Besonders problematisch: Frauen setzen bevorzugt sogenanntes Viszeral-Fett unterhalb des Nabels an, Speckpolster entstehen dann im Bereich von Hüften und Schenkeln. Für rasches Fatburning empfiehlt Dr. Fishkin Fett fressende Snacks, die Schlankheits-Gene in Schwung bringen: eine Banane, frische Feigen oder Datteln, Trockenfrüchte, Obstsalat, gefüllte Tomate, Apfelquark oder eine halbe Avocado.

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