Zehn Fitmacher für den Endspurt zum Frühling: Diese Lebensmittel sind Virenkiller

Draußen nasskaltes Wetter, drinnen trockene Heizungsluft – ideale Bedingungen für Viren und Bakterien. Frei nach dem Motto “Gesundheit geht durch den Magen” plaudert Chefkoch und Rezeptentwickler Mark Belusa aus dem Kochtopf und verrät zehn Ernährungstipps, die vor Schniefnase und Halskratzen bewahren – und im Ernstfall schnell wieder auf die Beine helfen.
Starke Abwehr dank richtiger Ernährung: Diese Lebensmittel beugen Infekten vor:

Dagegen ist ein Kraut gewachsen: Vitaminbombe Kohl

Egal ob Sauerkraut, Brokkoli, Wirsing oder Rosenkohl: Kohlgemüse gehört in der kalten Jahreszeit in jeden Kochtopf. Die Kreuzblütler enthalten nicht nur besonders viel Vitamin C, sondern auch den Zellschützer Vitamin E sowie Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium und Folsäure. Besonders toll: Die Wirkstoffe gehen beim Kochen nicht verloren, so dass das vielseitige Gemüse nach Herzenslaune zubereitet werden kann.

Knallige Farbe, große Wirkung: Rote Bete

Nicht nur farblich ein Highlight, sondern auch unschlagbar gegen Entzündungen ist rote Bete. Der knallige Farbstoff, der bei der Zubereitung gern Finger und Küche einfärbt, hat ein hohes entzündungshemmendes Potenzial und erstickt Krankheiten damit im Keim.

Abwehraufbau von innen: Fisch als Eiweißlieferant

Auch ein ausgeglichener Eiweißhaushalt stärkt das Immunsystem, da Abwehrkörper sich aus Eiweißbausteinen zusammensetzen. Frischer Fisch als Lieferant für ungesättigte Fettsäuren und Eiweiß sorgt dabei für ein gestärktes Immunsystem und verringert das Infektrisiko.

Wunderknolle und natürliches Antibiotikum: der Knoblauch

 Wunderknolle und natürliches Antibiotikum: der Knoblauch

Knoblauch ist nicht nur lecker und in vielen Gerichten absolute Pflicht-Zutat, sondern besitzt auch andere positive Eigenschaften. Schon eine Zehe pro Tag versorgt den Körper mit den Vitaminen A, B und C. Die Knolle enthält außerdem reichlich Allicine und senkt damit das Infektionsrisiko.

Alles raus, was keine Miete zahlt: Hülsenfrucht als Virenkatapult

Bei trockener Heizungsluft haben Viren und Bakterien leichtes Spiel, sich auf den trockenen Schleimhäuten in Hals und Nase zu vermehren. Helfen können Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen. Mit dem Inhaltsstoff Saponin wirken sie schleimlösend und beugen so Infektionen vor.

Deftiges Steak zur Abwehrstärkung: Rindfleisch als Zinklieferant

Wer denkt, bei der Stärkung des Immunsystems kommt nur Obst und Gemüse auf den Tisch, täuscht. Als wichtiger Zinklieferant ist auch der Konsum von Rindfleisch in der Erkältungszeit ratsam, denn das Spurenelement stärkt die Abwehrzellen.

Doch kalt erwischt? Diese Lebensmittel helfen schnell wieder auf die Beine:

Das Aspirin der Natur: Ingwer

Ingwer wird wegen seiner ätherischen Öle häufig als Aspirin der Natur bezeichnet, wirkt entzündungshemmend und bekämpft Viren und Bakterien. Darüber hinaus regt die scharfe Knolle die Wärmerezeptoren im Körper an und ist somit eine Wunderwaffe gegen Schüttelfrost.

Klassiker mit bewiesener Wirksamkeit: die Hühnersuppe

Schon Oma wusste es: Bei Erkältung und grippalem Infekt wirkt eine aus frischem Huhn gekochte Brühe Wunder. Inzwischen haben amerikanische Wissenschaftler des Nebraska Medical Center in Omaha die Wirksamkeit der beliebten Brühe bewiesen. Der Klassiker wirkt entzündungshemmend und mildert damit die Symptome von Atemwegserkrankungen, die heiße Flüssigkeit ist zudem wohltuend im gereizten Mund- und Rachenraum.

Scharfe Gegner von verstopfter Nase: Chili und Cayenne-Pfeffer

Eines der nervigsten Symptome bei Erkältungen ist die permanent verstopfte Nase. Schnelle Abhilfe versprechen scharfe Küchengewürze wie Chili oder Cayenne-Pfeffer. Der Wirkstoff Capsaicin, der den Würzern ihre Schärfe verleiht, regt die Durchblutung der Schleimhäute an und macht verstopfte Nasen so schnell wieder frei.

Der Geruch machts: Zwiebel gegen Husten und Heiserkeit

Roh ist die Zwiebel nicht gerade ein Genuss für die Geruchsknospen. Doch gerade in diesem unangenehmen Aroma liegt ihr Geheimnis: Die schwefelhaltige Verbindung Alliin wirkt als ätherisches Öl und stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig wirkt das Flavonoid Quercetin als Viren- und Bakterienkiller – und das auch nach dem Kochen.

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